Offener Mund und seine Folgen

Offener Mund und seine Folgen

Ein ständig offener Mund ist keineswegs „typisch Kind“, sondern ein Fehlverhalten, das Folgen haben kann. Deshalb solltet Ihr bei Euren Kindern nicht nur auf eine gesunde Körperhaltung achten, sondern auch auf den Mund schauen.

Die Initiative Kiefergesundheit empfiehlt, darauf zu achten, dass Kinder ihren Mund nicht unnötig offen halten. Die Kinder sollten mit einem freundlichen „Mund zu“ daran erinnert werden, dass er normalerweise geschlossen bleibt. Was früher als „gute Erziehung“ galt, hat große Bedeutung für die Zahngesundheit: Der Mund ist von Natur aus ein Feucht-Biotop und kann nur dann ordnungsgemäß arbeiten, wenn er nicht austrocknet.

Ein ausgetrockneter Mund fördert das Entstehen von Karies und Zahnfleischentzündungen, ein offener Mund Atemwegserkrankungen. Üblicherweise liegt bei offenem Mund die Zunge auch nicht entspannt am Oberkiefer, den sie dabei formt, sondern hinter den Zähnen im Unterkiefer, der durch den Zungendruck unerwünscht vergrößert wird.
Denn die Folge: Verschiebungen im Kieferwachstum, die später in der Regel mit einer „Spange“ korrigiert werden müssen. Die Kinder leiden optisch unter einer „schlappen Lippe“, medizinisch unter einer ungesunden Gesichtsverformung, und der Gesichtsausdruck verändert sich ungünstig. So rät das CeraWhite Team zur Vorsorge einen Kieferorthopäden mit Eurem „Sprössling“ aufzusuchen.

Nasenatmung trainieren

Zumeist ist es nur eine schlechte Angewohnheit, wenn Kinder Lippe und Unterkiefer schlaff hängen lassen. Diese kann man durch liebevolles, aber konsequentes Erinnern korrigieren.

Ob möglicherweise die Nasenatmung gestört ist, kann mit einem einfachen spielerischen Test geprüft werden: Kann Euer Kind einen großen Schluck Wasser sehr lange im Mund festhalten, spricht dies dafür, dass die Nasenatmung an sich funktioniert und das Euer Kind sie nur verlernt hat. Es sollte dann regelrecht trainieren, durch die Nase zu atmen. Kann das Kind den Wasserschluck nicht festhalten, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden.

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Das „Accessoire“ Piercing – Klein, aber „oho“

Das „Accessoire“ Piercing schadet leider den Zähnen

Obwohl immer wieder vor den Gefahren des Piercings von den Ärzten gewarnt wird, hält der Trend ungebrochen an. Die Risiken solltet Ihr kennen!

Kosmetik- und Tatoostudios haben häufig volle Terminkalender … Doch nicht jedes Studio, das den Service anbietet, achtet auch auf strenge Hygiene. So ist zum Beispiel die Sterilisierung der Arbeitsgeräte nicht immer gängige Praxis. Die Übertragung von Krankheitserregern kommt durchaus vor.

Ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht bei Zungenpiercings, da die Mundhöhle der Lebensraum vieler Bakterien ist. Die Komplikationen reichen von einer massiven Schwellung der Zunge über Abstoßreaktionen des verwendeten Materials bis hin zur Blutvergiftung.

Zungen-Piercing

Zungen-Piercing

Feinste Risse im Zahnschmelz

Aber selbst wenn das Piercing an sich glimpflich verläuft, stellen die Metallgegenstände im Mund permanente Gefahr für die Zähne dar. Das Anschlagen der Metallkugeln an den Zahnschmelz verursacht feinste Risse, Abplatzungen und sogar Brüche mit Zahnschmerzen.

Und: viele Kieferorthopäden lehnen die Behandlung von Patienten mit Zungenpiercings ab, da diese ein verändertes Zungen- und Weichteil-Bewegungsmuster aufweisen, welches den Erfolg der Behandlung gefährden kann.

Durch Stress droht Zahnverlust

Durch Stress droht Zahnverlust

Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben einen Zusammenhang zwischen Stress und Parodontitis festgestellt. Demnach vernachlässigen gestresste Menschen besonders häufig ihre Mundhygiene, was zu einer Parodontitis führen kann.

Eine der häufigsten Zahnerkrankungen bei Erwachsenen ist die sogenannte Parodontitis, die Zahnbetterkrankung. Übermäßig viele Bakterien, die sich in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischsaum sammeln, sind der Auslöser für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die sich unbehandelt zu einer Parodontitis entwickeln kann. Häufig verläuft die Erkrankung langsam und schleichend (chronische Parodontitis). Es gibt jedoch auch die aggressive Form der Parodontitis, die schubweise und rasch fortschreitend verläuft. Wird eine Parodontitis nicht behandelt, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Zerstörung des Zahnbettes, zum Abbau des Kieferknochens und sogar zum Zahnverlust führen.

Stress als Auslöser für eine Parodontitis

Die Parodontitis wird hauptsächlich durch eine nicht ausreichende Mundhygiene ausgelöst. Eine aktuelle Studie des Institut für Medizinische Psychologie und der Poliklinik für Parodontologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf belegt nun, dass Stress oft die Ursache dafür ist, dass Menschen ihre Zahnpflege vernachlässigen. Dass gestresste Menschen sich seltener die Zähne putzen, hat eine vermehrte Plaquebildung zur Folge – das Risiko für Zahnfleischentzündungen wird dadurch erhöht.

Des Weiteren geht aus der Studie hervor, dass privater oder beruflicher Stress zudem verstärkt Entzündungsreaktionen hervorrufen kann. Die Immunabwehr des Körpers wird geschwächt, die in der Mundflora vorhandenen Bakterien können sich leichter vermehren und die Heilungschancen der Parodontitis werden herabgesetzt.

Gegenmaßnahmen

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie Professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt können helfen, der Verschlechterung der Mundhygiene entgegenzuwirken.

Kommt es dennoch zu einer Zahnbetterkrankung, können eine verbesserte Mundhygiene, eine Professionelle Zahnreinigung sowie eine zahngesunde Ernährung den Heilungsprozess unterstützen. Ist die Krankheit bereits weit fortgeschritten, kann nur noch eine systematische Parodontitsbehandlung helfen.

Während der Nachsorgephase empfiehlt es sich, weiterhin regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Da es sich bei der Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt, muss dies meistens das ganze Leben lang geschehen.

Damit es nicht so weit kommt, sollte also in stressigen Lebenslagen eine besonders gründliche Zahnpflege betrieben werden!

Gerne berät Euch das CeraWhite Team zur Parodontitis-Vorsorge! Wir freuen uns über Euren Anruf unter 0211-30293029.

Zahnschmerzen im Urlaub – „Nein Danke“ – Tipps zur Vorsorge

Hilfe bei Zahnschmerzen im Urlaub und Vorsorgetipps

Wer von uns freut sich nicht auf den wohlverdienten Sommerurlaub. Doch plötzlich auftretende Zahnschmerzen können die Urlaubsstimmung gründlich verderben. Damit Zahnbeschwerden im Urlaub gar nicht erst auftreten, kann man vorbeugen. Sollte der Zahnwehteufel dennoch zuschlagen, gibt es Tipps und Hilfsmittel, um einen Zahnarztbesuch im Ausland erfolgreich zu meistern.

Im Urlaub – fern ab von der gewohnten Krankenversorgung – sind Zahnschmerzen besonders unangenehm und ärgerlich. Denn außer der verdorbenen Urlaubsstimmung muss man damit rechnen, dass sprachliche Barrieren den Zahnarztbesuch erschweren. Erster Ansprechpartner für Urlauber mit Zahnschmerzen ist in den meisten Fällen die Rezeption des Hotels oder die Reiseleitung. Auch viele Krankenkassen haben ein Notruf-Telefon eingerichtet, bei dem ein Kontakt zu einem deutschsprachigen Zahnarzt recherchiert werden kann.

Entspannter Urlaub mit gesunden Zähnen

Entspannter Urlaub mit gesunden Zähnen

Das CeraWhite Team teilt mit, dass es einen kostenlosen Sprachführer „Au Backe“, herausgegeben von der Initiative proDente, gibt. Dieser soll Euch unter anderem helfen, dass im Notfall die Sprache einer Behandlung nicht im Weg steht. Er dient als Verständigungshilfe beim Zahnarztbesuch im Ausland und beinhaltet Formulierungen über akute Zahnbeschwerden und Vorerkrankungen in Englisch, Französisch Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neben Verständigungshilfen gibt die Broschüre Tipps, wie man am Urlaubsort einen Zahnarzt finden kann und wie es sich mit Kostenfragen der Behandlung verhält. Der Sprachführer kann bei den Internetseiten von proDente kostenfrei heruntergeladen werden.

Tipps zur Vorsorge und Nothilfe vor Ort

Um das Flair eines Landes unbeschwert genießen zu können, solltet Ihr schon Wochen vor der Urlaubsreise ein Zahnarztbesuch  zwecks Zahncheck in der CeraWhite Praxis einplanen:

  • Karies kann bereits im Anfangsstadium beseitigt werden
  • Füllungen werden auf Schäden und Lockerung geprüft
  • Ablagerungen und Zahnstein werden entfernt, damit keine Zahnfleischentzündungen entstehen können

Als Vorsorge und Nothilfe vor Ort sollten folgende Utensilien in keinem Reisegepäck fehlen:

  • Auch im Urlaub sollte man nicht auf die tägliche Mundhygiene verzichten. Zu einem vollständigen Reisegepäck gehören daher Zahnbürste, Zahnpasta und Produkte zur Zahnzwischenraumreinigung wie z.B. Zahnseide (bei Flugreisen die Sonderbestimmungen für das Handgepäck beachten). Zahnseide gibt es in praktischen kleinen Systemen zum Aufrollen oder als Zahnseidesticks.
  • Bei Urlauben außerhalb der Landesgrenzen sollte man sich rechtzeitig um einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz kümmern.
  • Mit einem gut verträglichen Schmerzmittel können leichte Zahnschmerzen bis zum Zahnarztbesuch in der Heimat überbrückt werden.
  • Reagiert das Zahnfleisch auf exotische Speisen gereizt, kann eine entsprechende Mundspülung helfen.
  • Informiert Euch für Notfälle, wo in der Nähe Eures Urlaubsortes Arzt, Zahnarzt und Kliniken zu finden sind.
  • In vielen Ländern der Europäischen Union ersetzt seit 2004 die „European Health Insurance Card“ den Auslandskrankenschein. In Ländern außerhalb der EU ist eine gesonderte Reiseversicherung ratsam. Genauere Auskunft über Leistungen und Zusatzversicherung kann die eigene Krankenversicherung geben.

 

Trotz der warmen Temperaturen – Bitte Smoothies meiden

Trotz der warmen Temperaturen – Bitte Smoothies meiden.

Denn die Smoothies greifen Zähne an. Lieber frisches Obst genießen.

Smoothies

Smoothies

Zahnmediziner warnen vor sorglosem Genuss der neuartigen Smoothies, der so genannten Ganzfruchtgetränke. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf Schale und Kerne verarbeitet. Basis der Smoothies ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree.

Diese Produkte greifen die Zähne stärker an als der Genuss der ganzen Frucht, bestätigt Prof. Dr. Willi-Eckhard Wetzel jüngste Alarmmeldungen aus Großbritannien.

Beim Trinken entsteht weniger Speichel, der vor Säure und Fruchtzucker schützt, erklärt der der Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde in Gießen: „Wer eine Frucht isst, kaut und sendet dabei ein Signal an das Gehirn, das den Speichelfluss anregt“, sagt Wetzel. Dieses Signal fällt weniger stark aus, wenn das Obst „einfach in die Mundhöhle gekippt“ wird.

Wer sich trotzdem mal so ein Getränk „gönnen“ möchte, sollte im Anschluss daran seinen Mund mit stillem Wasser ausspülen und/oder ein xylithaltiges Kaugummi für 5 Minuten kauen. Da dieses den Speichelfluss anregt und den ph-Wert der Mundhöhle nicht so extrem absinken lässt.