Individualprophylaxe beim Zahnarzt

Individualprophylaxe beim Zahnarzt

Eltern sollten ihre Kinder schon früh an einen routinemäßigen Zahnarztbesuch gewöhnen. Bei Kleinkindern sind Frühuntersuchungen aus verschiedenen Gründen sind sinnvoll und wichtig, unter anderem um rechtzeitig mögliche Erkrankungen zu erkennen.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sieht dazu für die 6- bis 17-Jährigen ein Individualprophylaxe-Programm vor.

Innerhalb dieses Vorsorgeprogramms werden:

die Kariesanfälligkeit untersucht und bestimmt,
Tipps zur Verbesserung der Mundhygiene gegeben,
Kindern und Eltern mögliche Krankheitsursachen erklärt,
wertvolle Hinweise für die tägliche Zahnpflege und zahngesunde Ernährung gegeben,
Fluoridkonzentrate zum Schutz der Zähne auf den Zahnschmelz aufgetragen,
Backenzähne zum Schutz gegen Karies versiegelt (Fissurenversiegelung).

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Bei den Verfärbungen handelt es sich um sog. „schwarze Beläge“ („black stain“), die bei ca. 4% der Kinder in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen. Es handelt sich um Farbstoffablagerungen auf den Zähnen, die dem Zahnfleischsaum girlandenförmig folgen. Ihre Entstehung ist nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass es sich um Eisensulfid handelt, das als Reaktionsprodukt von Speichelbestandteilen (Eisen) und bakteriellen Stoffwechselprodukten (Schwefelverbindungen) entsteht. Diese werden in bestimmten Bakterienarten gebildet, die nur wenige Menschen haben.

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Wenn Zähne fehlen…

Wenn Zähne aus welchen Gründen auch immer fehlen, gibt es neben dem klassischen Zahnersatz eine weitere – wesentlich elegantere Möglichkeit – fehlende Zähne zu ersetzen.

Zur Versorgung mit Kronen und Brücken werden oft gesunde Nachbarzähne beschliffen. Dadurch geht häufig gesunde Zahnsubstanz verloren. Durch eine Implantation kann der Verlust gesunder Zahnsubstanz verhindert werden, da die Nachbarzähne unangetastet bleiben.

Implantate sind meistens die optimale Lösung bei Zahnverlust. Über 40 Jahre Forschung belegen: Wird die Behandlung von einem erfahrenen Behandelnden vorgenommen wird und sind die Knochenverhältnisse gut, kann die Erfolgsrate bei über 90 Prozent liegen.

Implantologie

Implantate sind künstliche Wurzeln, die an der Stelle, an welcher der oder die Zähne fehlen, in den Knochen eingebracht werden. Aufgrund immer besser entwickelter Technik hat sich die Einheilzeit inzwischen sogar so stark verkürzt, so dass in vielen Fällen die Lücken sogar innerhalb weniger Wochen mit neuen Zahnkronen, fest auf den Implantaten sitzend, versorgt werden können.

Durch die natürlichen Kaukräfte wird der Kieferknochen gleichmäßig belastet und bleibt dadurch erhalten. Geht diese Belastung durch Zahnverlust verloren, schwindet unweigerlich der Knochen. Implantate erhalten hingegen die funktionelle Kaubelastung des Kieferknochens. Das Implantat wächst im Kiefer ein und übernimmt die Aufgaben der Zahnwurzel. Im Idealfall könnte so jeder verlorene Zahn durch ein Implantat mit darauf befestigter Krone ersetzt werden.

Die Therapiemöglichkeiten reichen vom Ersatz eines einzelnen fehlenden Zahnes bis hin zur Versorgung eines zahnlosen Kiefers mit Implantaten, auch um zum Beispiel bei Prothesen chirurgisch wieder einen festen Sitz zu erzielen.

Wie bei jedem Eingriff kann es aber auch hier zu Komplikationen kommen. Um das Behandlungsrisiko zu minimieren, müssen die individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Behandlung durch den Zahnarzt genau untersucht und mit dem Patienten besprochen werden. Neben dem allgemeinen Gesundheitszustand und dem Mundhöhlenbefund spielt dabei die Knochenqualität eine entscheidende Rolle. Auf der Grundlage dieser Untersuchung wird die weitere Behandlung geplant und besprochen. Nach Klärung aller Fragen kann mit der Behandlung begonnen werden.

Eine Implantatbehandlung ist aufwändiger und dauert in der Regel auch länger als die Herstellung klassischen Zahnersatzes, dafür stellt sie aber das medizinische Optimum dar. Dauerhaft betrachtet kann die Implantation sogar kostengünstiger sein als herkömmliche Methoden.

Zum Langzeiterfolg trägt der Patient entscheidend mit bei: Implantate erfordern eine gründliche und konsequente häusliche Mundhygiene, sowie eine regelmäßige professionelle Nachkontrolle und Nachreinigung (in aller Regel zweimal im Jahr) in der zahnärztlichen Praxis.

Für weitere Informationen können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Ihre Zahnärzte von CeraWhite Düsseldorf

High Gloss Finish

Unter bestimmten Voraussetzungen sind besondere Polituren der Zähne (besonders in der Front) gewünscht, entweder als Abschluss zu einer professionellen Zahnreinigung oder als Vorbehandlung zum California White, dem hellsten Weiss der Zähne.
Die Politur erfolgt mittels einer Diamantpaste, die eine besonders feine Körnung hat und dadurch ein besonders glänzendes Ergebnis bewirkt.
Die Diamantpolitur wird auch bei Keramik- oder Goldinlays und Goldfüllungen der Zähne empfohlen.

Mittels Politurbürstchen und Politurkelchen wird die Diamantpaste auf die Zahnoberfläche aufgebracht.
Durch Rotation auf den Zähnen wird der Zahnschmelz oder das Inlay poliert.

Ihre Zahnärzte + Team von CeraWhiteZahnarzt_Düsseldorf

Informatives über das Bleaching

Bleaching

Informatives rund um das Bleaching

Ein Bleaching hält zwar kein Leben lang, aber eine lange Zeit bis hin zu mehreren Jahren – je nach Qualität der Zahnpflege und Ernährung (der häufige Genuss von Rotwein, Kaffee und Zigaretten verkürzt die Haltbarkeit). Das Bleaching selbst ist – wenn von einem Zahnarzt ausgeführt – ungefährlich und fast schmerzfrei. Allerdings gilt es, einige Punkte zu beachten.

Auf Zahnersatz oder Keramikverblendungen wirkt das Aufhellungsgel nicht. Auch farblich angepasste Kunststofffüllungen an den Frontzähnen werden nicht gebleicht und müssen bei Bedarf nach der Behandlung angepasst oder ausgetauscht werden.

Wenn zu starke Bleichmittel verwendet werden oder das Bleichgel zu lange auf den Zähnen bleibt, kann anfangs eine erhöhte Empfindlichkeit auftreten, die aber in der Regel schnell wieder vergeht. Auch können vereinzelt unregelmäßige weiße Flecken auftauchen, die durch heraus gelöste Mineralien entstehen. Auch diese Flecken verschwinden nach einer Remineralisierung schnell wieder.

Bei Fragen oder weiteren Informationen, helfen wir euch jederzeit gerne.

Eure Zahnärzte Dr.Petsas und Chris Madarlis MSc + Team 
0211 3029 3029

Warum Zähneputzen eine Herzensangelegenheit ist

 

Eine regelmäßige und sorgfältige Zahnpflege beugt koronalen Herzerkrankungen vor. Eine Studie der Universität London hat ergeben, dass eine schlechte Mundhygiene das Risiko für das Auftreten eines sogenannten „Herz-Kreislauf-Ereignisses“ – etwa eines Herzinfarkts – um bis zu 70 Prozent erhöht. Gründliches Zähneputzen sorgt also nicht nur für ein strahlendes Lächeln, sondern unterstützt auch das Herz!beispielversorgungen_mund_herz_01

 

An der über einen Zeitraum von acht Jahren durchgeführten Studie der Universität London nahmen zirka 12.000 Frauen und Männer teil, bei denen keine koronare Herzkrankheit bekannt war. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn nach ihrem Zahnpflegeverhalten, das heißt danach gefragt worden, ob sie sich die Zähne zweimal, einmal oder weniger als einmal am Tag putzen. Die Quote derjenigen, die sich zweimal pro Tag die Zähne putzten, lag bei 71 Prozent. Darüber hinaus besuchten 62 Prozent der Befragten mindestens zweimal im Jahr den Zahnarzt.

Nach acht Jahren gelangten die Initiatoren der britischen Studie zu dem Ergebnis, dass nach dem Herausrechnen aller sonstigen Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung das Risiko für ein Auftreten eines sogenannten Herz-Kreislauf-Ereignisses wie eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls für die Teilnehmer, die sich selten die Zähne putzten, deutlich erhöht war. In der Beobachtungszeit verzeichneten die Forscher insgesamt 555 Herz-Kreislauf-Ereignisse, von denen 170 tödlich endeten. Von den Studienteilnehmern, die sich zweimal täglich die Zähne putzten, erlitten 3,6 Prozent ein Herz-Kreislauf-Ereignis, bei denjenigen, die sich nur einmal am Tag die Zähne putzten, waren es bereits 6,6 Prozent und auf die Probanden, die sich nach eigener Aussage weniger als einmal am Tag die Zähne putzten, entfielen 10,9 % dieser Ereignisse. Insgesamt erwies sich das Risiko für das Eintreten eines Herz-Kreislauf-Ereignisses bei den Studienteilnehmern mit schlechter Zahnhygiene um rund 70 Prozent erhöht.

Die Londoner Wissenschaftler vermuten, dass eine mangelnde Zahn- und Mundhygiene zu chronischen Entzündungsprozessen führen kann, die eine koronare Herzerkrankung begünstigen.

Düsseldorf am Rhein

sonne rheinDie Zahnärzte von CeraWhite, hoffen das Ihr das herrliche Wetter in Düsseldorf genießen konntet 🙂
Was habt ihr tolles gemacht?
Eis gegessen?
Schwimmen?

Dr. Petsas aus der Zukunft

Dr. Petsas aus der Zukunft

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