Das „Accessoire“ Piercing – Klein, aber „oho“

Das „Accessoire“ Piercing schadet leider den Zähnen

Obwohl immer wieder vor den Gefahren des Piercings von den Ärzten gewarnt wird, hält der Trend ungebrochen an. Die Risiken solltet Ihr kennen!

Kosmetik- und Tatoostudios haben häufig volle Terminkalender … Doch nicht jedes Studio, das den Service anbietet, achtet auch auf strenge Hygiene. So ist zum Beispiel die Sterilisierung der Arbeitsgeräte nicht immer gängige Praxis. Die Übertragung von Krankheitserregern kommt durchaus vor.

Ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht bei Zungenpiercings, da die Mundhöhle der Lebensraum vieler Bakterien ist. Die Komplikationen reichen von einer massiven Schwellung der Zunge über Abstoßreaktionen des verwendeten Materials bis hin zur Blutvergiftung.

Zungen-Piercing

Zungen-Piercing

Feinste Risse im Zahnschmelz

Aber selbst wenn das Piercing an sich glimpflich verläuft, stellen die Metallgegenstände im Mund permanente Gefahr für die Zähne dar. Das Anschlagen der Metallkugeln an den Zahnschmelz verursacht feinste Risse, Abplatzungen und sogar Brüche mit Zahnschmerzen.

Und: viele Kieferorthopäden lehnen die Behandlung von Patienten mit Zungenpiercings ab, da diese ein verändertes Zungen- und Weichteil-Bewegungsmuster aufweisen, welches den Erfolg der Behandlung gefährden kann.

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