Kopf- oder Hüftschmerzen?

Bei Rückenschmerzen zum Zahnarzt gehen

Zahn- und Kieferprobleme können Schmerzauslöser sein.

Kopf- oder Hüftschmerzen?

Rückenbeschwerden ?

Rückenbeschwerden ?

Vielleicht liegt es an den Zähnen: Eine Fehlstellung kann die unterschiedlichsten Beschwerden auslösen.

Nur die wenigsten von uns Menschen kämen wohl auf die Idee, zu ihrem Zahnarzt zu gehen, wenn die Hüfte schmerzt. Dabei könnte er die Beschwerden vielleicht lindern – ein falscher Zusammenbiss der Zähne kann nämlich zu Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat führen.

Schon eine Zahnlücke oder nächtliches Zähneknirschen sind mögliche Ursachen für die unterschiedlichsten Beschwerden: Neben Kopfweh können das auch chronische Rückenschmerzen oder Hüftbeschwerden sein, sagen erfahrene Zahnmediziner.

Die Probleme im Kieferbereich breiten sich unter Umständen über Hals und Nacken auf die Schultern, auf die Brust- und Lendenwirbelsäule sowie auf das Becken bis hin zur Fußsohle aus.

Die gute Nachricht: Eine Korrektur der Zahnstellung oder der Kieferlage kann in vielen Fällen dafür sorgen, dass die Schmerzen nachlassen.

Das CeraWhite Team ist gerne behilflich, um gemeinsam mit Euch zu schauen, wovon Eure Beschwerden ausgehen.

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Offener Mund und seine Folgen

Offener Mund und seine Folgen

Ein ständig offener Mund ist keineswegs „typisch Kind“, sondern ein Fehlverhalten, das Folgen haben kann. Deshalb solltet Ihr bei Euren Kindern nicht nur auf eine gesunde Körperhaltung achten, sondern auch auf den Mund schauen.

Die Initiative Kiefergesundheit empfiehlt, darauf zu achten, dass Kinder ihren Mund nicht unnötig offen halten. Die Kinder sollten mit einem freundlichen „Mund zu“ daran erinnert werden, dass er normalerweise geschlossen bleibt. Was früher als „gute Erziehung“ galt, hat große Bedeutung für die Zahngesundheit: Der Mund ist von Natur aus ein Feucht-Biotop und kann nur dann ordnungsgemäß arbeiten, wenn er nicht austrocknet.

Ein ausgetrockneter Mund fördert das Entstehen von Karies und Zahnfleischentzündungen, ein offener Mund Atemwegserkrankungen. Üblicherweise liegt bei offenem Mund die Zunge auch nicht entspannt am Oberkiefer, den sie dabei formt, sondern hinter den Zähnen im Unterkiefer, der durch den Zungendruck unerwünscht vergrößert wird.
Denn die Folge: Verschiebungen im Kieferwachstum, die später in der Regel mit einer „Spange“ korrigiert werden müssen. Die Kinder leiden optisch unter einer „schlappen Lippe“, medizinisch unter einer ungesunden Gesichtsverformung, und der Gesichtsausdruck verändert sich ungünstig. So rät das CeraWhite Team zur Vorsorge einen Kieferorthopäden mit Eurem „Sprössling“ aufzusuchen.

Nasenatmung trainieren

Zumeist ist es nur eine schlechte Angewohnheit, wenn Kinder Lippe und Unterkiefer schlaff hängen lassen. Diese kann man durch liebevolles, aber konsequentes Erinnern korrigieren.

Ob möglicherweise die Nasenatmung gestört ist, kann mit einem einfachen spielerischen Test geprüft werden: Kann Euer Kind einen großen Schluck Wasser sehr lange im Mund festhalten, spricht dies dafür, dass die Nasenatmung an sich funktioniert und das Euer Kind sie nur verlernt hat. Es sollte dann regelrecht trainieren, durch die Nase zu atmen. Kann das Kind den Wasserschluck nicht festhalten, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden.

Durch Stress droht Zahnverlust

Durch Stress droht Zahnverlust

Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben einen Zusammenhang zwischen Stress und Parodontitis festgestellt. Demnach vernachlässigen gestresste Menschen besonders häufig ihre Mundhygiene, was zu einer Parodontitis führen kann.

Eine der häufigsten Zahnerkrankungen bei Erwachsenen ist die sogenannte Parodontitis, die Zahnbetterkrankung. Übermäßig viele Bakterien, die sich in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischsaum sammeln, sind der Auslöser für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die sich unbehandelt zu einer Parodontitis entwickeln kann. Häufig verläuft die Erkrankung langsam und schleichend (chronische Parodontitis). Es gibt jedoch auch die aggressive Form der Parodontitis, die schubweise und rasch fortschreitend verläuft. Wird eine Parodontitis nicht behandelt, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Zerstörung des Zahnbettes, zum Abbau des Kieferknochens und sogar zum Zahnverlust führen.

Stress als Auslöser für eine Parodontitis

Die Parodontitis wird hauptsächlich durch eine nicht ausreichende Mundhygiene ausgelöst. Eine aktuelle Studie des Institut für Medizinische Psychologie und der Poliklinik für Parodontologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf belegt nun, dass Stress oft die Ursache dafür ist, dass Menschen ihre Zahnpflege vernachlässigen. Dass gestresste Menschen sich seltener die Zähne putzen, hat eine vermehrte Plaquebildung zur Folge – das Risiko für Zahnfleischentzündungen wird dadurch erhöht.

Des Weiteren geht aus der Studie hervor, dass privater oder beruflicher Stress zudem verstärkt Entzündungsreaktionen hervorrufen kann. Die Immunabwehr des Körpers wird geschwächt, die in der Mundflora vorhandenen Bakterien können sich leichter vermehren und die Heilungschancen der Parodontitis werden herabgesetzt.

Gegenmaßnahmen

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie Professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt können helfen, der Verschlechterung der Mundhygiene entgegenzuwirken.

Kommt es dennoch zu einer Zahnbetterkrankung, können eine verbesserte Mundhygiene, eine Professionelle Zahnreinigung sowie eine zahngesunde Ernährung den Heilungsprozess unterstützen. Ist die Krankheit bereits weit fortgeschritten, kann nur noch eine systematische Parodontitsbehandlung helfen.

Während der Nachsorgephase empfiehlt es sich, weiterhin regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Da es sich bei der Parodontitis um eine chronische Erkrankung handelt, muss dies meistens das ganze Leben lang geschehen.

Damit es nicht so weit kommt, sollte also in stressigen Lebenslagen eine besonders gründliche Zahnpflege betrieben werden!

Gerne berät Euch das CeraWhite Team zur Parodontitis-Vorsorge! Wir freuen uns über Euren Anruf unter 0211-30293029.

Zahnschmerzen im Urlaub – „Nein Danke“ – Tipps zur Vorsorge

Hilfe bei Zahnschmerzen im Urlaub und Vorsorgetipps

Wer von uns freut sich nicht auf den wohlverdienten Sommerurlaub. Doch plötzlich auftretende Zahnschmerzen können die Urlaubsstimmung gründlich verderben. Damit Zahnbeschwerden im Urlaub gar nicht erst auftreten, kann man vorbeugen. Sollte der Zahnwehteufel dennoch zuschlagen, gibt es Tipps und Hilfsmittel, um einen Zahnarztbesuch im Ausland erfolgreich zu meistern.

Im Urlaub – fern ab von der gewohnten Krankenversorgung – sind Zahnschmerzen besonders unangenehm und ärgerlich. Denn außer der verdorbenen Urlaubsstimmung muss man damit rechnen, dass sprachliche Barrieren den Zahnarztbesuch erschweren. Erster Ansprechpartner für Urlauber mit Zahnschmerzen ist in den meisten Fällen die Rezeption des Hotels oder die Reiseleitung. Auch viele Krankenkassen haben ein Notruf-Telefon eingerichtet, bei dem ein Kontakt zu einem deutschsprachigen Zahnarzt recherchiert werden kann.

Entspannter Urlaub mit gesunden Zähnen

Entspannter Urlaub mit gesunden Zähnen

Das CeraWhite Team teilt mit, dass es einen kostenlosen Sprachführer „Au Backe“, herausgegeben von der Initiative proDente, gibt. Dieser soll Euch unter anderem helfen, dass im Notfall die Sprache einer Behandlung nicht im Weg steht. Er dient als Verständigungshilfe beim Zahnarztbesuch im Ausland und beinhaltet Formulierungen über akute Zahnbeschwerden und Vorerkrankungen in Englisch, Französisch Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Neben Verständigungshilfen gibt die Broschüre Tipps, wie man am Urlaubsort einen Zahnarzt finden kann und wie es sich mit Kostenfragen der Behandlung verhält. Der Sprachführer kann bei den Internetseiten von proDente kostenfrei heruntergeladen werden.

Tipps zur Vorsorge und Nothilfe vor Ort

Um das Flair eines Landes unbeschwert genießen zu können, solltet Ihr schon Wochen vor der Urlaubsreise ein Zahnarztbesuch  zwecks Zahncheck in der CeraWhite Praxis einplanen:

  • Karies kann bereits im Anfangsstadium beseitigt werden
  • Füllungen werden auf Schäden und Lockerung geprüft
  • Ablagerungen und Zahnstein werden entfernt, damit keine Zahnfleischentzündungen entstehen können

Als Vorsorge und Nothilfe vor Ort sollten folgende Utensilien in keinem Reisegepäck fehlen:

  • Auch im Urlaub sollte man nicht auf die tägliche Mundhygiene verzichten. Zu einem vollständigen Reisegepäck gehören daher Zahnbürste, Zahnpasta und Produkte zur Zahnzwischenraumreinigung wie z.B. Zahnseide (bei Flugreisen die Sonderbestimmungen für das Handgepäck beachten). Zahnseide gibt es in praktischen kleinen Systemen zum Aufrollen oder als Zahnseidesticks.
  • Bei Urlauben außerhalb der Landesgrenzen sollte man sich rechtzeitig um einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz kümmern.
  • Mit einem gut verträglichen Schmerzmittel können leichte Zahnschmerzen bis zum Zahnarztbesuch in der Heimat überbrückt werden.
  • Reagiert das Zahnfleisch auf exotische Speisen gereizt, kann eine entsprechende Mundspülung helfen.
  • Informiert Euch für Notfälle, wo in der Nähe Eures Urlaubsortes Arzt, Zahnarzt und Kliniken zu finden sind.
  • In vielen Ländern der Europäischen Union ersetzt seit 2004 die „European Health Insurance Card“ den Auslandskrankenschein. In Ländern außerhalb der EU ist eine gesonderte Reiseversicherung ratsam. Genauere Auskunft über Leistungen und Zusatzversicherung kann die eigene Krankenversicherung geben.

 

Zusammenhang zwischen Parodontitis und Demenzentwicklung

Zusammenhang zwischen Parodontitis und Demenzentwicklung

Eine aktuelle Studie belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung des Zahnhalteapparates und einer Demenzentwicklung geben kann. Eine Parodontitis erhöht bei älteren Menschen deutlich das Demenzrisiko.

Hilfe bei Demenz

Hilfe bei Demenz

Die Studie US-amerikanischer und dänischer Wissenschaftler kommt zu dem Ergebnis, dass mit einer chronischen Parodontitis auch eine Abnahme der kognitiven Hirnleistungen aufgrund einer Demenzerkrankung einhergehen kann. Für ältere Menschen mit einer bakteriellen Zahnbettinfektion ist die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz, z. B. auch an Alzheimer, zu erkranken, deutlich höher als für gleichaltrige Menschen ohne Parodontits-Beschwerden. Die Forscher vermuten, dass durch eine Infektion des Zahnhalteapparats auch die Entzündungsreaktionen im Gehirn verstärkt werden, wodurch Gehirnzellen absterben können und eine neurodegenerative Erkrankung gefördert werden kann. Im Rahmen der Studie nahmen zirka 150 Probanden im Alter von 50 bis 70 Jahren an einem Hirnfunktionstest teil. Dabei zeigte es sich, dass bei einer ausgeprägten Parodontitis ein sechsfach erhöhtes Risiko für schlechte kognitive Hirnleistungen besteht. Bei dem Test wurden auch andere Einflussfaktoren wie Geschlecht, Bildungsstand, Tabakkonsum, Body-Mass-Index, Bluthochdruck und Blutfettwerte berücksichtigt.

Bereits eine im Fachblatt Neurology veröffentlichte Studie kanadischer Wissenschaftler der Dalhousie University hatte nachgewiesen, dass nicht nur Diabetes oder Herzprobleme das Risiko einer späteren Demenzerkrankung erhöhen, sondern auch der jeweilige Zustand von Zähnen, Augen, Ohren oder der inneren Organe hierfür ein wesentlicher Faktor ist. An der über einen Zeitraum von 10 Jahren auf der Basis mehrerer Untersuchungen durchgeführten Studie nahmen 7.200 Menschen teil, die zu Studienbeginn 65 Jahre alt waren und auf 19 mögliche Gesundheitsprobleme getestet wurden – darunter auch Zahnerkrankungen. Je mehr gesundheitliche Komplikationen ursprünglich festgestellt wurden, desto höher war auch das Risiko einer Demenzentwicklung in den darauffolgenden zehn Jahren. Bei zuerst völlig gesunden Senioren betrug dieses Risiko 18 Prozent, bei acht Gesundheitsproblemen 30 Prozent und bei zwölf bereits 40 Prozent.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der in der aktuellen Studie offengelegte Zusammenhang zwischen dem Zustand des Zahnhalteapparates und Demenz nicht bedeutet, dass eine Parodontitis zwangsläufig zu einer neurodegenerativen Erkrankung führt, bei einer Parodontitis das Risiko hierfür jedoch deutlich höher ist. Umso wichtiger ist für ältere Menschen eine sorgfältige Mundhygiene und die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim CeraWhite Team sowie – sollte doch eine Erkrankung eingetreten sein – die rechtzeitige Behandlung der Parodontitis, um dieses Risiko deutlich zu vermindern.


Die Wichtigkeit der sorgfältigen Hygiene bei Zahnspangenträgern

Die Wichtigkeit der sorgfältigen Hygiene bei Zahnspangenträgern

Da potenziell pathogene Mikroben auf  Euren Zahnspangen verweilen können, stellt die gute Pflege bei den herausnehmbaren Apparaturen eine große Wichtigkeit dar.
Wie eine neue Studie zeigt, die von Forschern am Londoner UCL Eastman Dental Institute durchgeführt wurde, führt eine unzureichende Reinigung zu einer starken Vermehrung potenziell pathogener (krankmachender) Mikroben wie Hefepilzen oder Staphylokokken auf Zahnspangen. Für die Menschen unter uns mit einem geschwächtem Immunsystem stellt dies ein großes Risiko dar.
Die britischen Wissenschaftler nahmen Proben aus Mündern von Personen ohne Zahnspangen und aus Mündern von Zahnspangenträgern. Die Zahnspangen wurden bei Letzeren regelmäßig aus dem Mund genommen und wieder eingesetzt, ein Vorgang, bei dem das Potenzial für die Übertragung von Mikroben sehr hoch ist. Zwar ist die menschliche Mundhöhle voll von Mikroben unterschiedlichster Arten, die Forscher suchten jedoch nach Mikroben, die hier normalerweise nicht zu finden sind, insbesondere nach Candida, einem Hefepilz, und nach Staphylococcus-Mikroben mit MRSA. Die Wissenschaftler fanden diese Mikroben auf mehr als der Hälfte der von Ihnen untersuchten Zahnspangen. Diese Mikroben fanden sich dann auch auf den Backen und auf der Zunge der Zahnspangenträger.

Lose Zahnspange

Lose Zahnspange

Candida und Staphylococcus verursachen selten Probleme bei gesunden Personen, erweisen sich aber als hochproblematisch bei Personen mit einem gefährdeten Immunsystem. Die Zahnspangenmikroben leben meist in einem Biofilm, d. h. bedeckt von einer Schicht von Schleim, zusammen. Einige dieser Biofilme können nur schwer entfernt werden und weisen oft einen hohen Resistenzgrad gegenüber antibakteriellen Wirkstoffen auf.
Das Bewusstsein der Öffentlichkeit muss daher nicht nur in Bezug auf nosokomiale (Krankenhaus-)Infektionen wachgehalten werden, es ist auch wichtig, auf andere versteckte potenzielle Reservoirs von schädlichen Mikroben zu achten, die die Gesundheit von Menschen ernsthaft zu schädigen vermögen. Dabei ist der Schlüssel zur Reduzierung der Übertragungen vor allem eine sorgfältige Hygiene, die das Cera-White Team und Kieferorthopäden Euch Patienten mit Zahnspangen besonders ans Herz legen sollten. Jeder von Euch, der Zahnspangen handhabt, sollte sich die Hände vor und nach dem Herausnehmen bzw. Wiedereinsetzen waschen. Gründliches Zähneputzen, Putzen der Zahnspange, Zungenreinigung, sowie der Einsatz von Mundwasser kann ebenfalls dabei helfen, Zahnspangen sauber zu halten und Eure Gesundheit zu fördern.

Euer CeraWhite Team

Morbus Crohn kann Parodontitis fördern

Morbus Crohn kann Parodontitis fördern
 
Charakteristische immunologische Mechanismen, die mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn (MC) einhergehen, scheinen die Bedingungen für die Popularisierung parodontitis-assoziierter Keime zu begünstigen.
Parodontitis und Morbus Crohn haben Gemeinsamkeiten hinsichtlich der multi-faktoriellen Ätiologie und der Existenz von genetischen Hintergrundfaktoren. Unklare Schleimhautveränderungen, insbesondere Hyperplasien (Zahnfleischschwellungen), können gelegentlich mit einer entzündlichen Darmerkrankung in Verbindung stehen.

Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung

Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung

Dabei ist zu beachten, dass je nach Verlauf und Schweregrad Patienten mit MC häufig antiinflammatorische Arzneien (5-Aminosalizylate, Prednison und andere) und teilweise immunsuppressive Medikamente (wie Azathioprin) erhalten, die als dauer- oder verlaufsabhängige Medikation verordnet werden. Die Medikation einerseits und die Erkrankungsphase andererseits (Schub oder Remission) haben wahrscheinlich einen Einfluss auf die Häufigkeit oraler Manifestationen. Eine „Crohn-spezifische“ Parodontitis scheint aber nicht vorzuliegen.
Die sehr hohe Prävalenz parodontitis-assoziierter Anaerobier, insbesondere des Genus Campylobacter, könnte möglicherweise auf Crohn-charakteristische immunologische Mechanismen zurückgeführt werden, die die Bedingungen für die Popularisierung dieser Keime – trotz eher mildem bis moderatem Verlauf der Parodontitis – begünstigen. Ob diese Beobachtungen zukünftig von diagnostischem und gegebenenfalls auch prognostischem Wert sein können, müssen zukünftige Arbeiten zeigen. Folgestudien diesbezüglich laufen derzeit an.

Das CeraWhite Team möchte somit den Morbus Chron Patienten eine regelmäßige Kontrolle und Professionelle Zahnreinigung ans Herz legen.